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Klug disponieren, wenn Lieferketten ins Wanken geraten

Es kommt vor, dass Lieferketten nicht mehr so funktionieren, wie üblich. Dies können wir in diesen Tagen erleben. Insofern muss jedes Unternehmen, das im Handel und insbesondere in der Produktion tätig ist, beurteilen, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Dazu gehört natürlich die Verfügbarkeit von Einsatzmaterialien, die für einen prognostizierten Absatz verfügbar sein müssen.


Dass in diesen Tagen der Absatz neu eingeschätzt werden muss, liegt auf der Hand. Ob es mehr Absatz ist oder weniger, das hängt von der Branche ab. In jedem Fall sollte jedes produzierende Unternehmen seine notwendige Versorgung sicherstellen. Das kann durch Erhöhung oder Senkung von Sicherheitsbeständen von Einsatzmaterialien geschehen. Falls es zu Lieferengpässen der Einsatzmaterialien kommen könnte, ist das Unternehmen auf diese Weise besser gerüstet. Doch wie viel soll nun bestellt werden - abhängig von verändert prognostizierten Absatz - damit die eigene Lieferfähigkeit sichergestellt wird?

Um diese Frage zu beantworten helfen Dispositionsstrategien.


Zum Beispiel mit einer bedarfsgesteuerten Planung mit fester Losgröße. Sie ist bedarfsgesteuert, weil der geplante Bestand berücksichtigt wird, um ihn über dem Sicherheitsbestand zu halten. Dabei werden sowohl Abgänge durch Kundenaufträge, als auch Zugänge durch Produktionsvorschläge berücksichtigt. Bei der verbrauchsgesteuerten Planung würde nur der verfügbare Bestand berücksichtigt werden.

Bei Verwendung des Verfahrens "Losgrößenverfahren: Zielreichweite" reicht die Menge des Planungsvorschlags aus, um den Gesamtbedarf für eine Anzahl von Tagen ab dem Fälligkeitsdatum des Planungsvorschlags zu decken (d. h. innerhalb einer Zielreichweite).


Das alles, nämlich der Sicherheitsbestand, als auch die Zielreichweite, sind Einstellungsmöglichkeiten in dem Dispositionslauf von SAP Business ByDesign. Das heißt, dass diese Einstellungsmöglichkeiten genutzt werden können, um in der aktuellen Situation die Reichweite oder den Sicherheitsbestand zu erhöhen und somit die Versorgungssicherheit der eigenen Lieferkette zu verbessern - und im Zweifelsfall den Produktionsausfall zu vermeiden.


Leicht ist das Ganze vielleicht noch, wenn man es in Bezug auf ein Material betrachtet. Schwierig wird es, wenn es um die mehrstufige Auflösung von Stücklisten geht. Dann kommt man ohne einen Dispositionslauf wie in SAP Business ByDesign gar nicht mehr aus.

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